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Tipps für Ihre Sicherheit
Informationen des Bundesamtes für den Zivilschutz:
Hitze- Vorsorge und Sicherheit
Unwetter- Vorsorge und Selbsthilfe
Stromausfall- Vorsorge und Selbsthilfe
Bevor es brennt- Vorbeugender Brandschutz
Wenn es brennt!
Notruf- 5 W's die im Notfall helfen
Blaulicht und Martinshorn - Was tun?
Notrufnummern
| Feuerwehr, Rettungsdienst |
112, 19222 |
| Polizei |
110 |
Notruffax für Hörbehinderte  |
02821/771158 (Fax) |
| Kassenärztlicher Notdienst (Bedburg-Hau, Kleve, Kranenburg) |
0180/5044110-45*
0180/5044110-46* |
| Zahnärztlicher Notdienst |
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| Augenärztlicher Notdienst |
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Apothekennotdienst in Bedburg-Hau
und Umgebung >>Notdienstsuche<< |
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Für Handybesitzer: Es gilt bundesweit in allen Netzen die Notrufnummer 112. Sie werden dann kostenlos und automatisch mit der nächstgelegenen Notrufzentrale von Feuerwehr/ Polizei verbunden. Es ist dabei egal, in welchem Netz Sie sich befinden, das Telefon sucht sich für diesen Fall automatisch in ein kompatibles Netz ein. Achtung: Es werden nur Handy mit eingelegter Simkarte durch den Netzbetreiber vermittelt. Es ist nicht möglich, einen Notruf ohne Simkarte abzusetzen.
Hinweise zum Grillen
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Wählen Sie einen standfesten und sicheren Standplatz für den Grill und halten Sie Abstand zu brennbaren Stoffen wie Lampions, Girlanden, etc. Ein Sicherheitsabstand von 2-3 Metern ist das Mindestmaß!
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Zum Anzünden des Grills verwenden Sie Trockenbrennstoffe oder Grillanzünder, niemals jedoch brennbare Flüssigkeiten. Gießen Sie insbesondere keinen Spiritus o.ä. in den Grill! Fachen Sie das Feuer nicht mit Preßluft oder gar mit Sauerstoff an!
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Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt mit dem Grill hantieren.
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Halten Sie Löschmittel bereit! Ein Feuerlöscher oder Eimer Wasser hilft Entstehungsbrände zu bekämpfen. Tragen Sie beim Hantieren am Grill keine Synthetik-Kleidung. Diese kann schlagartig Feuer fangen!
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Nach dem Grillen löschen Sie die Glut ab. Füllen Sie niemals heiße Asche in Müllgefäße. Wenn Sie in einer Grillstelle im Freien grillen, decken Sie die Glut vollständig mit Erde ab, damit der Wind sie nicht forttragen kann.
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Zur Vermeidung von Waldbränden ist für Feuer außerhalb befestigter Grillplätze vom Waldrand ein Sicherheitsabstand von 300 Metern gesetzlich vorgeschrieben.
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Bei Unfällen oder Bränden rufen Sie die Feuerwehr über Telefonnummer 112.
Sicher Heizen
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Vermeiden Sie offenes Feuer in der Wohnung – sicherer sind Heizlüfter oder Kachelöfen.
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Durch unvollständige Verbrennung kann es zur Bildung von Kohlenmonoxid kommen, das zu lebensgefährlichen Vergiftungen führt. Lassen Sie Kamine regelmäßig von Ihrem Kaminfeger prüfen und reinigen!
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Achten Sie bei Heizlüftern darauf, dass diese genügenden Abstand zu brennbaren Gegenständen haben.
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Lassen Sie Heizungsanlagen und Kamine regelmäßig vom Fachmann warten.
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Lagern Sie Brennmaterialvorräte nicht zu nahe am Ofen.
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Entsorgen Sie heiße Asche nur in feuerfeste Mülleimer oder Mülltonnen.
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Sorgen Sie beim Einsatz von Gasheizlüftern für gute Belüftung.
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Stellen Sie provisorische Feuerstätten sachgerecht auf, lassen Sie dies am besten von einem Fachmann erledigen.
Blaulicht und Martinshorn müssen sein!
Sie wohnen beim Feuerwehrhaus oder an der Hauptstraße. Nachts um 3 Uhr fährt mit lautem Getöse die Feuerwehr an ihrem Haus vorbei.
Sie werden wach. Was denken Sie?
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Hoffentlich können die Feuerwehrleute noch rechtzeitig helfen oder
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Die werden doch nicht zu uns kommen oder
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Sind alle unsere Kinder zu Hause oder
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Müssen die so einen Krach machen und mich in meiner wohlverdienten Nachtruhe stören?!
Wird die Feuerwehr alarmiert, zählt jede Sekunde. Minuten entscheiden oftmals über Leben und Tod, über kleines Feuer oder Großbrand mit riesigem Sachschaden. Darum muss die Feuerwehr im Schadensfall möglichst rasch an der Einsatzstelle sein. Und dabei helfen ihr die Sonderrechte nach § 35 Straßenverkehrsordnung. Diese können aber nur in Anspruch genommen werden mit Blaulicht und Martinhorn. Es ordnet an: „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.“ Das Blaulicht allein ist hierfür unzulässig.
Stellen sie sich vor, dass diese „krachmachenden“ Feuerwehrleute
- vor 3 Minuten noch selbst in ihren Betten waren – wie Sie
- um 6 Uhr wieder zur Arbeit müssen – wie Sie
- die nächsten 2 oder 3 Stunden nicht mehr schlafen werden (was oftmals auch für die Familien gilt)
Ihre Feuerwehr – Tag und Nacht für sie einsatzbereit – dankt ihnen für ihr Verständnis.
Der heisse Fernsehtipp
Fernsehen und Video haben sich in unserem täglichen Leben fest etabliert. (Bösewichter und unbesiegbare Muskelprotze, Katastrophen oder Trottel aus diversen Kompanien und Doppelgänger sorgen für Nervenkitzel oder strapazieren zumindest die Lachmuskulatur). Bei aller Begeisterung für Action und Komik sollte jedoch nicht vergessen werden, dass selbst die ausgefeilteste Technik einer stundenlangen Belastung nicht immer standhalten kann. Ein überhitzter Fernsehapparat hat schon so machen Wohnungsbrand mit oftmals schlimmen Folgen ausgelöst. Damit der Nervenkitzel nur auf der Mattscheibe und nicht in den eigenen vier Wänden stattfindet, empfehlen wir um Berücksichtigung folgender Ratschläge:
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Fernsehgerät vor Überhitzung schützen und dem Gerät öfter mal eine Pause gönnen.
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Stets für eine gute Be- und Entlüftung des Gerätes sorgen, besonders dann, wenn es in Möbel eingebaut ist.
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Be- und Entlüftungsöffnungen nicht durch Zierdecken, Zeitschriften, Papier und dergleichen abdecken.
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Eingeschalteten Apparat nie unbeaufsichtigt lassen. Bei längerer Abwesenheit Netz- und Antennenstecker ziehen.
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Bei verdächtigen Symptomen wie ungewöhnlichen Bildstörungen oder Brandgeruch den Fernseher sofort abschalten und den Stecker ziehen.
Und wenn es dennoch einmal brennt:
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Gerät abschalten und Netzstecker ziehen.
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Rückwand des Gerätes mit einer Wolldecke (keine Kunstfasern!) abdecken, um den Brand zu ersticken.
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Bei allen Löschversuchen nur seitlich des Gerätes stehen, um sich bei einem Röhrengerät nicht der Gefahr einer Implosion der Bildröhre auszusetzen.
Zum Auftauen von Wasserleitungen
Alljährlich müssen sich die Feuerwehren um die Folgenbeseitigung bemühen, wenn Hausbesitzer versuchen, eingefrorene Wasserleitungen mittels Lötlampe aufzutauen. Das offene Feuer verfehlt dabei immer wieder - unsachgemäß verwendet - seinen Zweck. Daher nachfolgend ein paar Expertentipps der Feuerwehr:
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Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten Räumen oder die ins Freie führen nach Möglichkeit ab und entleeren Sie die Rohre.
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Drehen Sie Heizkörper jetzt nie ganz ab, auch nicht nachts oder im Urlaub. Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung.
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Sichern Sie Leitungen in unbeheizten Räumen mit einem Frostwächter, wenn sie nicht abgestellt werden können.
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Benutzen Sie auf keinen Fall eine Lötlampe oder anderes offenes Feuer, dies ist oft der Grund für Brände. Die Hitze entzündet durch Wärmeleitung oftmals unkontrolliert brennbare Stoffe an anderen Stellen und in Hohlräumen, zum Beispiel Isoliermaterial.
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Benutzen Sie zum Auftauen besser Haartrockner, Heizlüfter, Heißluftgebläse, ein Dampfstrahlgerät oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht wurden. Auch Heizmatten oder Wärmflaschen sind gute Hilfsmittel.
Quellen: LFV Baden-Württemberg, www.feuerwehr-bw.de
* (0,14 EUR/min aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 EUR/min aus Handynetzen)
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